Ersticken

Menschen sind Egoisten. Sie denken zunächst an sich. Der biblische Nächste ist nur so dahergesagt. Wenn es drauf ankommt, wird dieser kurzerhand gesteinigt.

Sich in anderer Leute Angelegenheiten einmischen können sie alle.

Sie haben Ihre Maske vergessen!

Frau vom Typ Sabine (ca. 35 J.) im Supermarkt, fühlt sich offensichtlich zuständig

Maskeeee!

Mann vom Typ Hans-Dieter (ca. 70 J.), muss immer seinen abgelaufenen Senf dazu geben

Dann, wenn die Nachrichten voller Zahlen und Verbote sind, werden die Menschen übereifrig. Sie vergessen ihre Manieren, falls sie jemals welche hatten. Kein „Hallo, mein Name ist X. Darf ich Ihnen eine Frage stellen?“ Nein. Sie fallen direkt mit der Tür ins Haus. Erinnert stark an die von vielen genervt benannten Interessenten auf eBay Kleinanzeigen vom Typ „Was letzte Preis?“. Bei sich selbst merken sie das nicht.

Niemand denkt auch nur daran, dass es auch Menschen gibt, die mit etwas vor Nase und Mund nicht atmen können. Dass man das Gefühl hat, jemand würde mit beiden Händen auf deinen Brustkorb drücken und dich panisch nach Luft schnappen lassen. Sofort folgen Schweißausbrüche, Schwindelgefühl und es flackert vor den Augen. Die Knie zittern und geben langsam nach. Die Luft, die noch in die Lunge gelangt, reicht nicht aus. Der Kopf fühlt sich heiß an. Brennt. Der kalte Schweiß rennt den Nacken und Rücken hinunter. Du kannst nicht atmen!

Das und meine Vorerkrankungen sind Gründe, warum ich mit einem Attest und ohne Maske rausgehe. Das ist kein Spaß!

Sabine und Hans-Dieter ist das egal. Die würden auch mit der Unterhose auf dem Kopf einkaufen gehen, wenn das die Regierung zur Vorschrift macht. Sie würden auch alle anderen nötigen dasselbe zutun, denn sie denken nicht nach. Sie würden mich am liebsten steinigen, weil sie der Meinung sind, Menschen wie ich sind Untermenschen.

Erinnert mich stark an den Geschichtsunterricht in der Schule. Oder die Erzählungen meiner Großeltern.

Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Albert Einstein

Als die Pandemie im Fernsehen begann, merkte ich die Wandlung der Menschen da draußen. Sie waren nicht mehr freundlich. Viele waren geradezu krankhaft darauf bedacht jeden mit Blicken zu töten, der anders war. Wenn Blicke nicht halfen, dann eben schnippische Bemerkungen.

Durch den Supermarkt zu gehen und von jeder zweiten Sabine „Maskeeee!“ zu hören, war erst nervig und stumpfte mich dann doch schnell ab. Inzwischen rolle ich mit den Augen, sage deutlich und sehr ausgedehnt „Naaaaaa-iiiiin“ oder verweise auf die Security und/oder die Geschäftsführung. Ja, ich habe inzwischen viele Bekannte unter ihnen. Wir nicken uns auf dem Parkplatz zu oder begrüßen uns am Gemüseregal. So weit ist es schon. Ich bin ein unfreiwilliger VIP 😉

Nun werden alle Sabines und Hans-Dieters sich die Hardcore Masken zulegen, um sich darunter weitere Gemeinheiten auszudenken. Aber keine Sorge. Ich halte das durch.

In vielen Jahren werde ich reinen Gewissens sagen können, dass ich 2020/2021 keinen Menschen belästigt oder genötigt habe. Ich habe auch niemanden ausgegrenzt oder ihm die Freundlichkeit verweigert.

Leider habe ich – wie meine Vorfahren – bereits erfahren wie es ist, wenn man nicht ins Theater reingelassen wird. Oder dass Personal schweigt, während mich ein anderer Kunde angreift. Auch dass die medizinische Behandlung verweigert wird, obwohl eine Notwendigkeit besteht. Ja. Fehlt nur noch, dass ich in einem Viehwaggon deportiert werde. Dann wäre das Déjà-vu perfekt.

Wichtig ist es, sich so zu geben, wie die Natur uns schuf; wir sind meistens zu sehr so, wie uns die Mitmenschen haben wollen.

J.-J. Rousseau

Ich trage keine Maske! Ich bleibe mir treu und atme.

Immer wieder – auch wenn selten – treffe ich auf Menschen, die mir Mut zusprechen. So höre ich „Halten Sie durch!“ und freue mich darüber. Es erhellt mein Gemüt. Das brauche ich nach der vielen Dunkelheit. Diesen Menschen bin ich in dieser Zeit sehr dankbar. Sehr!

Sabine wird sich Jahrzehnte später wundern, dass ihre Kinder keinerlei Sozialkompetenz aufweisen. Sie haben jedoch sehr ausgeprägte Phobien.

Hans-Dieter zählt dann bereits die Radieschen von unten. Er wird an einer Lungenerkrankung verstorben sein, die daraus resultiert, dass er seine Maske nie wechselte.

So oder so ähnlich könnte die Zukunft aussehen.

Sei nicht wie Sabine oder Hans-Dieter! Denk nach. Sei das Licht!

Angep(a/i)sst

„Er muss ruhiger werden. Lass ihn nicht so viel herumtollen!“

Ich verstehe die Aufforderung und dramatisch aufgebauschte Sorge meiner Mutter nicht.

Mein Kind darf Kind sein. Er soll herumtollen und neugierig sein. Neue Dinge entdecken und mich dann angrinsen mit der Frage in seinen Augen, ob auch ich es gesehen habe. Er darf für ihn Neues ausprobieren und daraus lernen. Wer bin ich denn, ihm diese Möglichkeiten zu verwehren?

Diese unbändige Energie eines Duracell-Hasen muss irgendwo hin. Ich habe ihn im Auge und wenn er etwas möchte, kommt er und zieht mich an der Hand zu seinem Wunschziel. Natürlich komme ich mit. Auch ich bin neugierig und möchte erfahren, was meinem Kind so wichtig ist.

Meine Mutter sieht das nicht. Sie kommt einmal im Monat zum Staatsbesuch. Bringt ihm wieder ein unnötiges Spielzeug, das weder altersentsprechend, für ihn interessant noch in irgendeiner Weise nützlich ist und erwartet Zeit. Niemand darf uns in dieser Zeit besuchen. Zumindest will sie das so. Mir ist das egal. Wenn kleine Freunde gleichzeitig zum Spielen kommen wollen, sind sie natürlich willkommen. Die Oma darf hinten anstehen. Sie nötigt den Kleinen ohnehin immer dazu auf ihrem Schoß zu sitzen. Er zeigt ihr deutlich, wenn sie grenzüberschreitend ist. Wer bin ich ihn daran zu hindern? Ich bestärke ihn vielmehr dabei. Zeig, was du nicht willst, Kind. Das behalte für’s Leben.

Und das mitgebrachte Spielzeug? Ich habe inzwischen einen Korb voll. Den stelle ich demnächst an die Straße. Niemand braucht ein klimperndes rosa Pferd auf einer Kugel oder eine Fernbedienung, die Las Vegas mit ihrem Flimmern und den Tönen übertrifft.

Mein Kind mag Bauklötze aus Holz und seinen Motorikwürfel. Er steht auch gern am Klavier, zupft die Ukulele oder trommelt auf Percussion. Seine Gießkanne setzt er gern bei den Pflanzen oder in der Badewanne ein. Er braucht kein Firlefanz.

Manchmal bringt er mir eines seiner Bücher, damit wir darin lesen. Er setzt sich in meinen Schoß, kuschelt sich in mich rein und folgt meiner Stimme. Wir machen die Kuh zusammen nach. Auch den Frosch oder die Enten. Die Geschichte mit den drei kleinen Schweinchen muss ich immer wieder erzählen. Er hört immer gespannt zu. Bis ganz zum Schluss. Das entscheidet er selbst. Ich zwinge ihn nicht ruhig zu sein.

Das bekommt meine Mutter nicht mit. Bei ihr will er nicht die ganze Zeit sitzen. Sie langweilt ihn. Das muss ich knallhart so schreiben. Still am Tisch sitzen und immer den gleichen Mist hören will auch ich nicht. Ich will lieber mit meinem Kind spielen. Um den Esstisch laufen. Kreischen. Fangen spielen.

Ruhiger werden? So ein Quatsch!

Meditatiblabla

Der positive Gedanke von heute Morgen brachte mich dazu, mir etwas gutes zutun und eine Meditations App herunterzuladen. Diese sollte mich täglich daran erinnern mir 4 Minuten Zeit für die Meditation zu nehmen. Ein guter Gedanke. Eigentlich.

Nun saß ich da, stellte die 4 Minuten ein und erwartete eine entspannende Melodie, die nach 4 Minuten aufhört. Pustekuchen! Da quatscht die ganze Zeit über ein Inder auf Englisch. Ich steh ja drauf, wenn Inder quatschen. Es entspannt mich jedoch nicht im geringsten. Dingdidedingdong…

Bitte, hör auf zu reden!

Sinn und Los

Welchen Sinn haben Kopfschmerzen?

Der stechende Schmerz breitet sich aus. Teile des Körpers verkrampfen. Das Drama beginnt.

Ich gehe aus dem Alltag raus und nehme mir Zeit. Ruhe und Schlaf – soweit es mir möglich ist – sind meine Medizin.

Der Körper ist erschöpft. Etwas war nicht optimal.

Vielleicht habe ich den Stress zu sehr an mir knabbern lassen. Oder bei der Ernährung nicht genug aufgepasst? Ich will doch auch essen, was alle anderen auch dürfen.

Warum es mich getroffen hat, wird kein Arzt klären. Jeder sucht in seinem Teilbereich und omg, ich bin kerngesund! Das sagen sie. Ich hole mir meine Unterlagen und wechsel erneut den Arzt. Erneut. Erneut. Diverse Fachrichtungen. Unterschiedliche Städte. Irgendwann kann ich mich nicht einmal an all ihre Namen erinnern. Wozu auch? Die sitzen in ihren weißen Büros und nutzen mir nichts. Es interessiert die auch nicht wie es mir geht. Gesund. Bums, Unterschrift drauf, raus.

Kerngesund liege ich zusammen gekauert mit Schmerzen. Mein Kind steht hilflos vor mir und streichelt mein Haar.

Wir können zum Mond fliegen. Erobern bald den Mars. Und doch liegen kerngesunde Menschen schmerzerfüllt dar. Niemand hilft, weil niemand will.

Lügenkotze

Es macht mich nicht sauer, dass die Bewerbung für das neue erhoffte Domizil ohne Erfolg blieb. Da bin ich nur enttäuscht. Was mich jedoch wütend macht ist der Absagegrund:

„mit Ihrem Interesse … habe ich nicht mehr gerechnet.“

Ich habe jedes gewünschte Dokument eingereicht, alle noch so fiesen Fragen beantwortet und mich quasi nackig gemacht. Und dann schreibt der sowas?

Arschloch! Dreckiger Lügner.

Wenn ihm meine Nase nicht passt, dann soll er das ruhig schreiben. Aber nein. Mein Interesse war wohl nicht deutlich genug. Was zum Teufel war daran nicht deutlich genug?

Was wollen die verdammten Vermieter heute?

Sollen die Mietinteressenten sich etwa nackig vor deren Häuser stellen mit einem Schild, auf dem die Kontoauszüge der letzten 10 Jahre drauf gepinnt sind?

Sollen wir zu Kreuze kriechen und denen die dreckigen Füße voller Pilze küssen?

Wer so mit Mietinteressenten umgeht, dem wünsch ich was.

Kotzt mich das an…

Behalt doch dein Haus. Erstick dran!

Übertreib‘ ich? Dann geh und versuch‘ was zu mieten. Dann siehste es.

Sonnengrau

Ein grauer Tag löst den nächsten ab. Grau. Nass. Bäh.

Der Kleine bringt mir ein Buch mit Bildern drin. Nimmt meinen Zeigefinger und zeigt auf das Bild mit der Sonne. Ich sage „Sonne“, schaue zum Fenster und ergänze „eigentlich müsste sie jetzt draußen zu sehen sein“. Er guckt mit raus. Es ist grau. Hellgrau. Dunkelgrau. Wolken. Regen.

Auch er versteht, dass die Sonne nur auf dem Bild existiert. Wir leben in einer anderen Welt. Hier scheint die Sonne gerade nicht. Vielleicht ist der Empfang kaputt. Die Wolken zu schwer. Nicht ein Sonnenstrahl erreicht die Erde.

Wir machen alle Lampen an. Das ist kein Ersatz, aber wir können so tun als ob. Dann setzen wir uns auf den warmen Fußboden und bemalen die Fliesen.

Und wenn wir schon dabei sind, werden Seifenblasen angerührt. Nun ist der Boden bunt und feucht. Der Regen ist uns inzwischen egal. Er bleibt draußen. Wir ziehen Gummistiefel im Haus an und matschen zur Musik herum.

Wir haben die Sonne im Herzen.

Irgendwann wird er müde, kuschelig, gähnt. Wir setzen uns vor die Terrassentür und schauen raus. Der Regen macht die Farbe der Pflastersteine intensiver. Da! Ein kleiner Vogel. Und weg ist er wieder.

Mein Kleiner muss sein Schläfchen machen. Dann träumt er hoffentlich von der Sonne aus seinem Buch. Gelb. Freundlich. Sonne eben.

Ob die Farbe wohl auch aus der Gardine rausgeht? Ohje…

Zeitverschwendung

Immerzu lese ich gut gemeinte Ratschläge von vermeintlichen Freundinnen. Es geht dabei nicht um mich, sondern um Frauen mit Männerproblemen.

Textnachrichten werden hinein kopiert, von allen Leserinnen analysiert und vermeintliche Hoffnungsschimmer herausgelesen.

Bullshit! Ich sehe nur „hab keine Zeit“ und „hab was besseres zu tun“.

Frauen sollten soviel Anstand haben, anderen Frauen den Durchblick zu verschaffen, wenn sie gerade auf der Stelle treten. Der Blinden muss geholfen werden, die rosarote Brille in die Schublade zu legen bis derjenige kommt, bei dem sie einen Sinn ergibt.

Niemand hat die Absicht schlechte Ratschläge zu erteilen und dennoch tun sie es. Frauen.

Manchmal kann ich nicht anders als meine Beobachtung kund zu tun mit den Worten, „verschwende deine Zeit nicht! Wenn er Interesse hat, nimmt er sich die Zeit.“

Blinde und Schönrednerinnen mögen das nicht.

Monate später wird in eben dieser Frauengruppe wieder analysiert. Diesmal hat die Blinde den Laufpass bekommen. Eigentlich war sie nie mit ihm zusammen. Er hat sie mehrfach freundlich darauf hingewiesen, dass er keine Zeit für Treffen mit ihr hat. Deutlich. Nicht für sie. Nicht für die Schönrednerinnen.

Nun müssten ihm die Ohren abfallen, so wie über ihn geschrieben wird. Der gemeine Kerl. Wie konnte er sie nicht wollen? Was erlauben Strunz?

Warum ist mein Geschlecht so? Ge-SCHLECHT im Verstehen von einfachen Dingen. „Nein“ und „ich habe keine Zeit“ ist das gleiche. Da ist kein Spielraum. Kein „später“ oder „vielleicht“.

Anders wäre es, wenn ER ihr hinterher gelaufen wäre und sie ihm immer wieder geschrieben und gesagt hätte, dass es zu keiner Verabredung kommen wird.

Hätte die Blinde hier einen Penis, wäre sie eine Nervensäge, eine Psycho, ein Stalker*. Brüste machen uns nicht besser. Vielleicht behindern sie sogar?

Zweierlei Maß.

Kurz gesagt: Verschwende nicht deine Zeit. Geh einfach weiter!

Sie wird ihn schon irgendwann finden. Den einen. Dem es gefällt genötigt zu werden.

Vielleicht!?

Schlaflos im Bett

Wird Schlaf maximal überbewertet?

Nicht auszumalen was alles möglich wäre, wenn der Mensch wie eine Maschine wäre und keinen Schlaf mehr zum Ausruhen und Energie auftanken bräuchte. Wie viel in dieser Zeit erledigt wird. Was bewegt werden kann. Und ab wann alles erledigt ist und die Suche nach neuen Aufgaben beginnt. Vielleicht setzt dann sogar die Langeweile ein, mit der man auf dumme Gedanken kommt.

Eine Sequenz Schlaf. Nur eine. Sie rettet uns vor der Langeweile.

Rette die Welt. Geh schlafen!

Geschüttelt, nicht gerührt

Der junge Herr macht jede Nacht zum Tag

und feiert bis zum Morgen.

Erst will er dies, dann lieber das.

Ich mach‘ mir langsam Sorgen.

Ein Kaltgetränk. Geschüttelt, nicht gerührt.

Zum Barkeeper* bin ich geworden.

Selbst trink‘ ich nichts. Hab nur ’nen Wunsch:

Kann mir jemand ne Mütze Schlaf ausborgen?

Ach ne. Zu spät.

Es ist schon wieder Morgen.

Zzzzzz…

Niemand wird in diesem Haus jemals Hunger leiden!

Ich, bei der Milchflaschenzubereitung

Rauf, runter, atmen

Ich probiere gerne neue Fotografen aus.

Nein. Das stimmt nicht. Ich hasse es fotografiert zu werden. Leider ist es aber nötig und man kommt nicht drum herum. Bevor ich also schon wieder zu einem unfähigen Hobby-Fotografen gehe und danach totunglucklich mit 39€ weniger in der Tasche Fotos im Schredder vernichte, mache ich es richtig.

Recherchieren. Bewertungen lesen. Termin anfragen. Warten. Zusage. Termin im Kalender eintragen. Vorbereiten. Warten. Pläne durcheinander werfen. Neue Klamotten bestellen. Waschen. Bügeln. Koffer voll packen, weil umentschieden. Zu spät zum Termin kommen.

Mit den schlechten Fotografen habe ich gelernt. Die Guten sind rar.

#optimistischkotzen

Einen guten Fotografen* erkenne ich daran, dass er sich Zeit nimmt, wissen will wofür ich was brauche, mir bei der Kleiderauswahl hilft und beim Shooting klare Anweisungen gibt.

Heute musste ich in der eisigen Kälte ohne warme Kleidung posieren. Ich musste dabei an die Bikini-Models im Schnee denken. Warme Gedanken machen.

Die Treppe rauf und wieder runter. Hände an das eiskalte Geländer, beide, dann nur eine. Rauf und runter. Atmen nicht vergessen. Rauf sehen. Lächeln. Atmen. Drehen. Rauf…

Mehrere Orte. Alle gleich kalt. Schnee im Hintergrund.

Merke mir, dass ich das nächste 🙄 warum auch immer unbedingt notwendige Foto-Shooting im Sommer mache. Oder Frühling. Aber nicht bei Minusgraden.

Zum Schluss noch Bilder aussuchen, auf denen ich den Bikini-Models nicht im geringsten ähnel und in Bearbeitung geben.

Gute Fotografen arbeiten erst und vertrauen darauf, dass du deren Rechnung bei Gefallen bezahlst. Schlechte Fotografen wollen zuerst das Geld. War bisher immer so.

Lerne NEIN zu sagen, wenn ich einen schlechten Fotografen sehe.

Ich, in ferner Zukunft. Hoffentlich.

Wenigstens hat sich das fast erfrieren gelohnt. Ich kann mit den Bikini-Models zwar in meinem Business Outfit nicht mithalten, aber ich habe Schnee im Hintergrund.

Weißes Pulver, das in der Hand zur Pfütze wird.

Schnee 💙❄️

Ich mag Schnee.